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Getreide – der wertvolle Stoff für den Körper

Das Getreidekorn ist großartig. Es hat fast alle Nähr- und Aufbaustoffe, die unser Körper braucht. Es ist reich an Mineralien, Vitaminen, Proteinen, ungesättigten Fettsäuren und Ballaststoffen. Getreide und seine Erzeugnisse gehören seit tausenden von Jahren zu den Grundnahrungsmitteln der Menschen. Aus Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Reis, zaubern wir heute wunderbare und phantasievolle Gerichte.
Der Nachteil: Das Getreide, das wir heute üblicherweise im Handel bekommen, ist lange nicht mehr so wertvoll, wie im Urzustand.

Warum ist das so?

Weißmehl optimiert für lange Haltbarkeit

Das Weißmehl, dass Sie typischwerweise im Landen kaufen können (z.B. Mehltyp 405), wurde so optimiert, dass es möglichst lange haltbar und verkaufbar ist – das geht zu Lasten der vitalen Anteile im Getreidekorn. Das Weißmehl, dass Sie im Supermarkt kaufen können, enthält lediglich einen geschmack- und geruchlosen Auszug des Korns, den sogenannten Mehlkörper.

Selbst im Vollkornmehl sind zwar alle Teile des vollen Korns enthalten. Leider verflüchtigen sich die Vitamine und wertvollen Vital- und Aromastoffe nach dem Mahlvorgang sehr schnell. Die Folge: die wertvollen Stoffe des vollen Korns lommen Ihnen und Ihrer Gesundheit nicht zugute. Leider.

Bei aufgeschnittenen Bananen, Äpfeln oder beim Salat sehen Sie schon nach wenigen Stunden, wie sie verfallen. Getreide hingegen wirkt haltbarer. Ein weit verbreiteter Irrtum: Nur das volle, ungemahlene Korn ist haltbar. Leider schmecken manche Dinge eben nur frisch, sind es aber nicht und verlieren relativ schnell ihre wertvollen Inhaltsstoffe.

Getreidemühlen info

Nutzen Sie die Kraft des vollen Korns zu Ihrem Wohl

Nehmen Sie einfach ganze Körner mit nach Hause und mahlen Sie selbst! So können Sie das Mehl nach Bedarf jederzeit frisch mit einer Getreidemühle mahlen und ohne Verluste der wertvoller Stoffe verarbeiten.

Spätestens wenn Sie den Duft des frisch gemahlenen Mehls riechen und die volle Kraft des Korns Ihrer kulinarischen Kreationen schmecken, werden Sie wissen, was gemeint ist. In einer Zeit, in der Fertigprodukte und Fast Food mit vielen teilweise giftigen Inhaltsstoffen die Ernährung dominieren ist die eigene Herstellung nahrhafter Lebensmitteln nicht nur gesünder, sondern kann auch ein willkommener Ruhepol in der Hektik des Alltags sein.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Auswahl der richtigen Getreidemühle. Und wenn Sie dann endlich im Einsatz ist, werden Sie es selbst erleben: Duftendes Brot aus Getreide zu backen, das man frisch in der eigenen Getreidemühle gemahlen hat, ist eine natürliche und sinnliche Erfahrung.

Was ist eine Getreidemühle?

k800_getreidemuehle-infoIn einer Getreidemühle werden Getreidekörner zwischen Mühlsteinen zerkleinert und gemahlen – dabei zerreiben Getreidemühlen die Getreidekörner zwischen zwei Mahlsteinen. So entsteht Vollkornmehl bzw. Schrot. Das Korn zerfällt dabei in seine Bestandteile: Schale und Mehlkörper. Als „Schrot“ bezeichnet man das gemahlene (geschrotete) Getreide mit all seinen Bestandteilen. Das Ziel ist dabei, die unterschiedliche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Eiweißbausteine, die im Getreide stecken und die wichtig für die Gesundheitserhaltung des Menschen, zu erhalten. Leider gehen viele dieser tollen Inhalte des Getreides duch Sauersstoffeinfluss schon wenige Stunden nach dem Mahlen verloren. Die hochwertigen Mehle und Flocken vertragen einfach keine lange Lagerung. Wer sämtliche wertvollen Inhaltsstoffe von Getreide für sich und seinen Körper nutzen möchte und seine Ernährung auf eine vollwertige Küche umstellen möchte, sollte sich deshalb definitiv eine Getreidemühle anschaffen.

Hier sehen Sie einge Modelle von Getreidemühlen. Mehr Infos sind weiter unten.


Die richtige Getreidemühle finden

Wir wollen Ihnen helfen die richtige Getreidemühle zu finden. Dazu finden Sie hier alle wichtigen Informationen und Entscheidungshilfen.

Die gute Nachricht: Die Auswahl an Getreidemühlen ist im Vergleich zu anderen Küchenmaschinen und -geräten überschaubar und es gibt nur wenige Hersteller. So können Sie schneller Ihr passendes Gerät finden. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Entdeckungsreise in die Welt der Getreidemühlen und der Flockenquetschen.

mill-841391_1280Elektrische Getreidemühle oder Getreidemühle mit Handbetrieb

Wer immer nur kleine Mengen Getreide mahlen will, z.B. um den Frischkornbrei für das morgendliche Frühstück herzustellen, für den sollte eine Getreidemühle mit Handbetrieb ausreichend sein. Auch auf Reisen sind handbetriebene Getreidemühlen wegen ihres geringeren Gewichts und der Unabhängigkeit vom Strom von Vorteil. Wer größere oder große Mengen an Getreide zerkleinern möchte, für den kommt eine elektrische Getreidemühle in Frage. Wer sein Brot regelmäßig selbst oder öfter Kuchen backen möchte, sollte zu einer elektrisch betriebenen Getreidemühle greifen.

Wie viel Mehl mit einer elektrischen Getreidemühle gemahlen werden kann, hängt von der Motorleistung ab. Als Richtlinie gilt, dass man mit einer Getreidemühle mit einer Motorleistung von 300 Watt etwa 100 Gramm Mehl pro Minute herstellen kann. Bei einer Motorleistung von 600 Watt verdoppelt sich die Menge auf 200 Gramm pro Minute. So haben Sie eine Orientierung, ob tendenziell eine elektrische Getreidemühle oder eine Getreidemühle mit Handbetrieb etwas für Sie wäre.

Zusammengefasst: Traditioneller und stromunabhängig ist definitv eine handbetriebene Getreidemühle. Möchten Sie in Zukunft regelmäßig die guten Inhaltsstoffe genießen, ist die elektrische Getreidemühle vielleicht die bessere Wahl. Preislich sind handbetriebene Getreidemühlen bei Startpreis billiger, sie gibt es schon für unter hundert 100 Euro. Besser verarbeitete Getreidemühlen mit Handbetrieb können aber auch schnell 600 Euro kosten und liegen dann im Preissegment teuerer elektrischer Getreidemühlen.


Elektrische Getreidemühle als Aufsatz einer Küchenmaschine – stark und preiswert

Wenn Sie eine Küchenmaschine haben, dann schauen Sie doch einfach nach, ob sich Ihre Küchenmaschine auch als Getreidemühle verwenden lässt. Für viele Modelle gibt es nämlich spezielle Aufsätze. So können Sie sich vielleicht ein zusätzliches Gerät sparen, das in Ihrer Küche herumsteht – so schön die auf dem Markt befindlichen Getreidemühlen auch sind. Ein zusätzlicher Vorteil von Küchenmaschinen ist: Sie verfügen in der Regel über genügend Leistung, um auch größere Mengen an Getreide flott zu verarbeiten. Solche Getreidemühlen-Aufsätze können eine preiswerte Alternative sein, denn Sie sind schon ab etwa 80 Euro zu haben.

 

Holz- oder Kunststoff? Das Gehäuse der Getreidemühle

Lassen Sie Ihren persönlichen Geschmack darüber entscheiden, ob Sie eine Getreidemühle aus Holz oder Kunststoff kaufen. Die Mehrzahl der verkauften Getreidemühlen besteht aus Holzarten wie Buche, Linde, Wildkirsche und Ahorn. Die Mehrzahl der Käufer findet sie sehen gut aus und dass Getreidemühlen aus Holz in der Küche ein dekorativer Blickfang sind. Käufer von Getreidemühlen aus Kunststoff hingegen entscheiden sich entweder wegen der möglichen Wahl einer bestimmten Farbe, die zur Kücheneinrichtung passt, oder weil sie Getreidemühlen aus Kunststoff hygienischer empfinden: Kunststoff lasse sich leichter reinigen. Mehlstaub hafte nach dem Mahlen weniger an der glatten Oberfläche des Kunststoffs, so die Aussagen. Abgesehen davon sind die meisten Getreidemühlen-Ergänzungen für Küchenmaschinen aus Kunststoff gefertigt. Am Ende sollte Ihr persönlicher Geschmack darüber entscheiden, ob Sie eine Getreidemühle mit einem Gehäuse aus Holz oder Kunststoff bevorzugen.

TIPP: Wenn Sie eine Getreidemühle gebraucht kaufen möchten: Werfen Sie immer zuerst einen Blick auf das Mahlwerk einer Getreidemühle!

Welches Mahlwerk soll Ihre Getreidemühle haben?

Bei Getreidemühlen haben Sie die Wahl zwischen
Mahlwerken aus Stahl und
Mahlwerken aus Stein mit einem Kern aus:

  • Korund
  • Naturstein
  • Magensitzement

Getreidemühlen mit Mahlwerken aus Stahl

Mahlwerke aus Stahl haben den Vorteil, dass Sie damit auch Ölsaaten, wie beispielsweise Mohn oder Sonnenblumenkerne, zerkleinern können und die Mahlwerke dabei nicht verschmieren. Dafür ist die Haltbarkeit der Mahlwerke aus Edelstahl kürzer und es lässt sich nicht so ein feines Vollkornmehl, wie mit Mahlwerken aus Stein herstellen. Dennoch reicht es für das Brotbacken aus. Mit der Zeit verlieren die Kanten des Mahlwerks ihre Schärfe. Reicht dann die Mehlfeinheit nicht mehr aus, kann das Stahlmahlwerk in der Regel ausgebaut und ausgetauscht werden. Getreidemühlen mit Stahlmahlwerken zählen zu den preiswertesten Allroundern und lassen sich im Normalfall leichter reinigen.

Wenn Ihnen die Herstellung von feinem Mehl wichtig ist, sollten Sie eine Getreidemühle mit Steinmahlwerk wählen. Hier werden die Körner zerrieben und nicht, wie beim Stahlmahlwerk, zerhackt. Allerdings kapituliert ein Steinmahlwerk bei Gewürzen und, wie geschrieben, bei ölhaltigen Saaten. Einige nutzen für diesen Gebrauch deshalb eine zusätzliche Mohnmühle.

Getreidemühlen mit Mahlwerken aus Korund-Keramik

korund-mahlstein der Komo

Korund Mahlstein von Komo

Alle führenden Produzenten elektrischer Getreidemühlen mit Mahlwerken aus Stein verwenden für den Privatgebrauch Korund-Keramik-Mahlsteine, die manchmal auch Edelkorund bezeichnet werden. Korund gilt nach dem Diamant das zweit härteste Mineral. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts werden Korunde synthetisch produziert und werden heute üblicherweise mit dem sogenannten Elektroschmelzverfahren hergestellt. Bemerkenswert ist, dass Korunde durch den Einfluss normaler Säuren oder Basen nicht veränderbar sind und erst bei einer Temperatur von etwa 2.050°C verflüssigt werden können. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass sich Mahlsteine aus Korund immer mehr durchsetzen. Edelkorund-Mahlwerke werden selbst mit harten Maiskörnern fertig und liefern ein sehr feines Mehl.

Exkurs: Auch wenn Korund-Keramik-Mahlsteine oft als „Kunststeine“ bezeichnet werden, bestehen sie aus natürlichen Mineralien ohne künstliche Zusätze. Wie z.B. Ziegelsteine werden sie unter Druck gebrannt. Dadurch gehen sie eine dauerhafte feste Verbindung ein.

Getreidemühlen mit Mahlwerken aus Naturstein

Früher wurden Mahlsteine aus Granit hergestellt, heutzutage

werden sie aber nurr noch sehr selten verbaut. Damit ein Mahlstein ein schönes, feines Mehl mahlen kann, muss seine Oberfläche rauh sein. Bei Mahlsteinen aus Granit wird diese benötigte Oberfläche mechanisch erzeugt. Das hat der St

einmetz früher mit Hammer und Meißel erledigt – heute wird das elektrischen Werkzeugen erledigt.

  • Exkurs: Härtegrad in der Maßeinheit „Mohs“

    getreidemuehlen-info-diamandHarte Stoffe ritzen weiche Stoffe. Diese Einsicht ließ den Geologen Friedrich Mohs (1773–1839) seine Mohs-Skala entwerfen, die bis heute in Gebrauch ist. Dieser Skala zufolge ist der Diamant das härteste natürlich vorkommendes Mineral auf unserer Erde mit der Härte 10 auf der Mohs-Skala. Granit ist mit einer Härte von 6 deutlich weicher (Korund hat die Härte 9).

Granit ist relativ weich und die raue Oberfläche des Mühlsteins im Betrieb einer Getreidemühle nutzt sich vergleichsweise schnell ab. Wenn der ehemals „scharfe“ Mahlstein aus Granit glatt ist, lässt sich damit dann kein feines Mehl mehr mahlen. Irgendwann verschmiert das Getreide zwischen den platten Steinen. Die Mühle setzt sich zu und blockiert. Die Mahlsteine können aber ausgebaut und der Hersteller kann die Steine wieder schärfen.

 

Wie lange halten Mahlsteine aus Granit?

Wann die Mahlsteine aus Naturstein „rund“ sind, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • der natürlichen Härte des jeweiligen Granits
  • der Intensität der Nutzung
  • der Härte des gemahlenen Getreides

Weizen ist härter als Dinkel und Roggen, Mais und Reis sind noch härtere Getreidesorten.

Ist eine Mühle häufig im Einsatz und wird stark beansprucht, können die Steine schon nach 5 Jahren abgenutzt sein. Ist die Getreidemühle selten im Einsatz, können die Mahlsteine aber auch 30 Jahre lang scharf genug bleiben.

Getreidemühlen aus Naturstein haben drei Nachteile:

    • sind weniger robust, als Keramik-Steine
    • sind empfindlicher beim Vermahlen von zu feuchtem Getreide
    • sind teurer, als vergleichbare Modelle mit Keramik-Steinen

Getreidemühlen mit echtem Naturstein kommen im Prinzip nur für alle in Frage, die ein möglichst natürliches Produkt kaufen möchten. Weil es diese Nachfrage gibt, bieten einige Hersteller einige Modelle ihrer Getreidemühlen mit Natursteinen an (z.B. Carina der Salzburger Getreidemühlen)

 

Getreidemühlen mit Mahlstein aus Naxos-Basalt in Magnesit-Salz-Bindung

Mahlsteine aus Naxos-Basalt in Magnesit-Salz-Bindung sind relativ preiswert herzustellen. Sie werden wie Beton einfach in Formen gegossen. Bei Beton wird Sand, Kiesel und Zement verwendet – bei Mahlsteinen werden verschiedene Quarze oder Basalte – z.B. Naxos-Basalt – in Magnesit gebunden. Basalt und Magnesit haben unterschiedliche Härtegrade: Basalt hat je nach Sorte die Härte 7 bis 8 Mohs, und ist damit härter als Granit. Magnesit hat die Härte 4 bis 4,5 Mohs. Auch solche Steine nutzen sich beim Mahlen etwas ab. Weil die verwendeten Mineralien aber unterschiedlich hart sind, wird der Mahlstein durch die Abnutzung nicht glatt, sondern bleibt an der Oberfläche immer rau, denn das weichere Magnesit nutzt sich immer etwas schneller ab, als das härtere Basalt. So erfüllen solche Mahlsteine auch nach Abnutzung immer noch ihre Aufgabe: Sie bleiben scharf und zerreiben das Getreide. Weil die aber Steine im Laufe der Zeit dünner werden, muss die Feineinstellung der Getreidemühlen gelegentlich nachjustiert werden.

Mahlstein aus Korund und Keramik

Korund-Keramik-Mahlsteine werden heute von den meisten Herstellern von Haushaltsgetreidemühlen verwendet. Auch bei Korund-Keramik-Steinen werden zwei unterschiedlich harte Materialien gemischt. Auch hier bleibt die Oberfläche der Mahlsteine trotz Abnutzung immer rau. Dieser Vorgang ist gemeint, wenn bei Mahlsteinen davon die Rede ist, dass sie „selbstschärfend“ sind. Korund und Keramik sind deutlich härter als Basalt: Korund hat die Härte 9 -9,5 Mohs. Keramik hat je nach Zusammensetzung und Brennverfahren die Härte 8 – 9 Mohs, ist also nur wenig weicher als Korund aber deutlich härter als Granit.
Korundkristalle mit einem Durchmesser von 1,5 bis 2 mm werden in eine Keramikmasse gemischt, dann unter hohem Druck in Formen gepresst und schließlich bei rund 1.300 °C gebrannt. Wegen der leichten Abnutzung muss die Feineinstellung, je nach Gebrauch alle 5 bis 10 Jahre nachjustiert werden. Wird eine Getreidemühle in einem 4-Personen-Haushalt sehr intensiv genutzt, kann man mit einer Lebensdauer von 15 – 25 Jahren rechnen. In diesem Fall kostet ein Paar Ersatzsteine je nach Modell und Hersteller zwischen 50 und 80 Euro. Kleinere Haushalte und seltenere Nutzer werden vermutlich nie neue Korund-Keramik-Mahlsteine für ihre Getreidemühle benötigen.

So werden die unterschiedlichen Mahlsteine heute eingesetzt

  • Getreidemühlen für den Hausgebrauch haben heute so gut wie nie Mahlsteine aus Granit. Nur sehr wenige Hersteller bauen in einige Modelle ihrer Mühlen noch Granitsteine ein.
  • Mahlsteine aus Basalt werden üblicherweise in Handgetreidemühlen verwendet. Weil in Handgetreidemühlen nur vergleichsweise kleine Mengen Getreide verarbeitet werden und die Mühlsteine sich beim Kurbeln mit der Hand nur mit rund 80 Umdrehungen pro Minute drehen, halten die Naxos-Basalt-Steine in Handgetreidemühlen lange genug. Sie werden in Handmühlen eingebaut, einfach weil sie billiger in der Herstellung sind.
  • Mahlsteine aus Korund-Keramik sind heute Standard in fast allen elektrischen Haushalts-Getreidemühlen verwendet. Teilweise sind sie auch in teureren Handgetreidemühlen zu finden.

 

Eine Übersicht über die Vor- und Nachteile der unterscherschiedlichen Mahlwerke finden Sie hier.


Flockenquetsche

Warten Sie nicht länger – Jetzt kaufen!

Jederzeit frische leckere und gesunde Flocken mit der eigenen Flockenquetsche

Flockenquetschen werden auch Flocker, Kornquetschen oder Getreidequetschen genannt. Mit ihnen werden die Getreidekörner nur gequetscht. Die gequetschten Körner nennt man Flocken. Ob Haferflocken für das Frühstücksmüsli oder Roggenflocken als Zutat für ein herrliches Roggenbrot. Frisch gequetsche Getreideflocken enthalten noch alle Vitamine, Mineralien und Enzyme, verlieren einen Teil davon allerdings schon nach wenigen Stunden. Flocken im Handel hingegen sind pasteurisiert, damit sie haltbar sind. Sie werden sonst ranzig werden. Im ganzen Korn sind wertvolle Fettsäuren, Vitamine und Enzyme im Keim gut geschützt. Wird ein Getreidekorn aber zerkleinert, beginnen die wertvollen Inhaltsstoffe an der Luft zu oxidieren. Die Fettsäuren beginnen ranzig zu werden und die Flocken schmecken dann einfach nicht mehr. Die Vitamine und Enzyme sind zzm Teil ebenfalls sauerstoffempfindlich und zersetzen sich.

So funktioniert eine Flockenquetsche:

Flockenquetschen haben normalerweise zwei Walzen, zwischen denen das Getreide quasi „plattgequetscht“ wird. Die Walzen einer Flockenquetsche bestehen fast ausschließlich aus Edelstahl. Weil Edelstahl keinen Abrieb hat und zudem vollkommen unempfindlich gegenüber Fettsäuren ist, lassen sich mit Flockenquetschen neben Getreide auch Ölsaaten und ölhaltige Gewürze quetschen.
Die meisten Hersteller, wie Eschenfelder, Schnitzer, Hawos, Messerschmidt bauen zylindrische Edelstahlwalzen in ihre Flockenquetschen ein. In den Flockenquetschen von Komo stecken hingegen kegelförmige Walzen aus Edelstahl. Das spart zum einen Material und senkt den Preis der Flockenquetsche und erzeugt einen spürbar höheren Pressdruck auf das Getreidekorn.

Flockenquetschen für Tisch, Wand oder als elektrische Flockenquetsche

  • Die größte Auswahl an Flockenquetschen gibt es bei den Tischmodellen. Diese Flockenquetschen werden mit einer mitgelieferten Tischzwinge am Küchentisch, einem Regalbrett oder der Fensterbank befestigt. Weil es keinen Spaß macht die Flockenquetsche täglich an- und abzuschrauben, sollten Sie in Ihrer Küche einen entsprechender Platz für die Flockenquetsche haben. Getreideflocker aus Holz kosten etwa zwischen 60 und 170 Euro.
  • Eine Flockenquetsche als Wandmodell kann eine Alternative sein, wenn dieser Platz in Ihrer Küche fehlt. Nur der Hersteller Eschenfelder bietet zwei Flockenquetschen als Wandmodell an. Eine mit Holztrichter und eine etwas günstigere Variante mit Aluminiumtrichter. Elektrischen Flockenquetscher liegen in der Preisregion um rund 250 Euro.
  • Elektrische Flockenquetschen haben zwei Vorteile. Sei sind bequem und können platzsparend auf jeder geraden Fläche genutzt werden. Zudem sind die elektrischen Flockenquetschen mit sehr leise Motoren ausgestattet. Elektrischen Flockenquetschen bieten Komo (Flocman) und hawos (El Flocko) an.
  • Darüber hinaus gibt es Flockenquetschen, die einfach auf eine Küchenmaschine aufgesetzt werden. Solcher Flocker sind schon für rund 80 Euro erhältlich. Sie lassen sich allerdings schwerer reinigen und sind zudem lauter, als elektrische Flockenquetscher.
  • Elektrische Flockenquetschen gibt es auch in sogenannten Kombimühlen

Kombigeräte: Getreidemühle + elektrische Flockenquetsche

Die Anforderungen an Getreidemühlen und Flockenquetschen sind unterschiedlich. Wer gerne beide Funktionen möchte, aber nicht zwei Geräte anschaffen und in der Küche haben will, sollte über den Kauf einer sogenannten Kombimühle nachdenken. Eines Vorweg: Es gibt nur wenige Geräte auf dem Markt. In Kombimühlen arbeiten eine elektrische Getreidemühle und eine elektrische Flockenquetsche in einem Gehäuse. Auch wenn Kombimühlen im Schnitt günstiger und platzsparender als zwei einzelne vergleichbare Geräte sind, sollten sie mit 500 bis 700 Euro für ein Neugerät kalkulieren. Die Firma Schnitzer hat vor rund 20 Jahren als erster Hersteller eine Kombimühle auf den Markt gebracht. Das Modell Vario arbeitet mit einem Motor und wird bis heute hergestellt (Link, Foto und Infos).

Komo brachte seine Modelle Duett 100 und die etwas stärkere Variante Duett 200 auf den Markt. Hier kommt ein 360 Watt Industriemotor bei der Duett 100 und ein 600 Watt Motor bei der Duett 200 für den Antrieb der Getreidemühle zum Einsatz sowie ein leiser 140 Watt Motor für das Flockwerk.

Das jüngste und gleichzeitig kleinste Modell unter den Kombimühlen stammt von der Österreichischen Firma Waldner-Biotech und heißt Combistar. Hier treibt ein 360 Watt Motor die Getreidemühle an, während das Flockwerk mit einem 240 Watt Motor angetrieben wird.

 

Die Getreidemühle in der Kombimühle

Bei allen Herstellern sind in Motoren mit mindestens 360 Watt Leistung verbaut. Bei Komo arbeitet in der Kombimühle Duett 200 sogar ein 600 Watt Motor. Wegen der starken Motoren können Sie mit jeder Kombimühle problemlos sehr harten Reis, großen Mais oder auch Kichererbsen fein mahlen. Kombimühlen mahlen leicht 100g Feinmehl pro Minute. Die Feinheit ist bei allen Geräten von mehlfein bis müslischrotig stufenlos einstellbar.

Die Flockenquetsche in der Kombimühle

In allen Kombimühlen wird das Getreide von zwei Edelstahlwalzen in frische Flocken gequetscht. Alle Modelle können pro Minute 80 bis 90 Gramm Hafer pro Minute in Flocken verwandeln, was in etwa einer Portion für ein Flocken-Frühstück entspricht. Bei härteren Getreidearten dauert es etwas länger. In den Kombimühlen sind die Flockwerte nicht einstellbar (grob oder fein), sondern flocken immer auf mittelfeiner Einstellung. Bei allen Modellen haben die Flockwerke einen eigenen Einfülltrichter für das zu flockende Getreide.

Besonderheit: Die Hersteller KoMo und Schnitzer bieten jeweils ein Wechselmahlwerk an. Bei einer Getreidemühle mir Wechselmahlwerk lässt sich die Getreidemühle mit nur wenigen Handgriffen in eine Gewürz- oder Kaffeemühle verwandeln oder mit ein und derselben Mühle glutenhaltige und glutenfreie Rohstoffe verarbeiten. Der Durchmesser des Mahlsteins variiert je nach Marke zwischen 75 und 90 Millimeter. Wechselmahlwerke kosten je nach Größe etwa 60 bis 80 Euro.
In diesem Video von Schnitzer-Mühlen sehen Sie, wie das Mahlwerk ausgetauscht wird.

 


Getreidemühlen – Die Preise

Vorsätze für Küchenmaschinen sind bereits ab 80 Euro zu haben. Klassische Mühlen fangen erst bei ca. 180 Euro an.

Getreide – Die Sorten

Getreide ist der Sammelbegriff für landwirtschaftlich kultivierte, einjährige Pflanzenarten die zu der Familie der Süßgräser gehören und einsamige Früchte, eben die Körner tragen. Diese Früchte des Getreides werden auch Körnerfrüchte genannt.

Erfahren Sie mehr über in Deutschland angebaute Getreidesorten. Viel Spaß bei der Entdeckungsreise.

Mehltypen nach DIN von 405 bis 1800

Auf Mehlverpackungen ist immer angegeben, um welche Type es sich handelt. Dort steht dann Mehltyp 630 – oder so ähnlich. Doch was bedeutet das eigentlich? Nun, die Typenzahl gibt den Mineralstoffanteil wider. Dabei ist nicht jede Typenzahl gleich gut zum Backen geeignet. Erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Mehl-Typen und wie man sie am besten in der Küche einsetzt.

Buchtipps

Unsere Gesundheit ist unser wichtigstes Gut. Geben Sie gut darauf acht. Begeben Sie sich auf die Spannende Reise rund um die Liebe zum vollen Korn. Viele Ideen und Anregungen finden Sie neben tollen Rezepten in unseren Buchtipps. Schmökern Sie los.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrere Reise zu einer besseren Gesundheit.

Ihr Team von Getreidemühlen-Info.de – Aus Liebe zum vollen Korn 💓💓💓